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 Dilldorf - der vergessene Stadtteil ?

   Man kann es nicht übersehen - seit einigen Jahren geht es rund in Dilldorf.

   Dies war einmal ein eher beschaulicher Teil von Kupferdreh - ruhige Wohngebiete, mäßiger Durchgangsverkehr, die Naherholung im Asbachtal "geschenkt" vor der Haustüre.

   Dilldorfs Probleme begannen damit, dass die Stadt Essen die ständige Erweiterung des Gewerbegebietes zuließ, ohne sich um eine vernünftige Infrastruktur zu bemühen.

Die Stadtverwaltung war es auch, die den Bau der Ampelanlage an der Nierenhofer Straße unterließ, obwohl das Geld dafür im Haushalt ausgewiesen war.

   Die schnelle Zunahme des Verkehrs im engen Dilldorfer Ortskern und im Deilbachtal - vor allem des Schwerlastverkehrs - interessierte die Verantwortlichen offenbar nicht.

   Ohne Rücksicht auf den Ortsteil und seine Bewohner wurden Baugenehmigungen erteilt; die viel zu engen Straßen "übersah" man einfach.

   Die Kreuzung vor unserer Kirche ist oft überlastet. Dies scheint von den Verantwortlichen niemand zu interessieren.

   In den engen Straßen werden auch Kinder durch immer größer werdende Lkws , die die Bürgersteige mitbenutzen, gefährdet. Außer den Betroffenen macht sich niemand Gedanken darüber.

   Die B 227n wurde autobahnähnlich gebaut und ist seit dem 1.1.2010 die Autobahn A 44 - Opfer sind Menschen und Natur, besonders aber das Dilldorfer Asbachtal.

   Auf dem ehemaligen Kasernengelände, der Dilldorfer Höhe, entstehen Wohnungen für 2000 bis 3000 Menschen - auch sie müssen ihren Weg durch Dilldorf nehmen, wenn sie nach Kupferdreh, in Richtung Autobahn Velbert/Düsseldorf/Köln oder in Richtung Nierenhof wollen.

   Die Verbindung zum und vom Gewerbegebiet Phönixhütte wurde nach Dilldorf verlegt - noch mehr Verkehrsdichte eingeschlossen.  Im Kreuzungsbereich vor der Kirche ist es enger geworden, der Verkehrsfluss auf der Nierenhofer Straße wurde gehemmt.

    Wen wundert´s, wenn wir Dilldorfer uns vergessen fühlen! Ist unser Ortsteil das Bauernopfer, das dafür sorgt, dass es rundherum besser wird?

    Lesen Sie weiter auf den einzelnen Seiten - aber Vorsicht: Wir sind parteilich: PRO DILLDORF! (Januar 2010)

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