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Waltraud Habel
und
Marc Mondorf
aus Dilldorf haben sich an unserer Jubiläums-Aktion beteiligt und konnten je einen Gutschein in Empfang nehmen.

Herzlichen Glückwunsch!

 

Dies sind die Einsendungen zu unserer Aktion:

Pastor Wilhelm Pfeiffer 

Im Oktober 1961 sind wir von Dortmund nach Dilldorf in die Nähe des Pfarrhauses gezogen. An einem Nachmittag besuchte uns Pastor Pfeiffer. Auf meine erstaunte Frage ob seines Besuches erklärte er freundlich, er wolle seine neuen Nachbarn kennen lernen.
In der folgenden Zeit gab es viele gute Gespräche mit Pastor Pfeiffer. Einmal fragte ich ihn nach dem Denkmal auf dem Friedhof. 1945 waren bei einem Luftangriff auf die Kaserne 124 Menschen getötet worden. Mit schlichten Worten erzählte Pastor Pfeiffer, wie er zusammen mit dem damaligen Totengräber die Toten auf Karren zu ihrer letzten Ruhestätte im Gemeinschaftsgrab brachte. Welche psychische, seelische und körperliche Leistung ist da erbracht worden!

Kaum ist mir wieder ein so bescheidener und wertvoller Mensch wie Pastor Pfeiffer begegnet! 

Waltraud Habel 

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Anmerkung BFD: Pastor Pfeiffer war 26 Jahre lang als Pfarrer in Dilldorf tätig, von 1938 – 1964.
Das erwähnte Gemeinschaftsgrab befindet sich auf dem rechten Teil des Dilldorfer Friedhofs unter dem großen Kreuz ("Oberammergauer Kreuz").

 

 Rehmanns Hof

Seit gut 5 Jahren wohne ich in Dilldorf, genauer auf der Dilldorfer Höhe. Damals bin ich aus meiner Geburtsstadt Wuppertal zugezogen und fühle mich wohl in dem modernen Wohngebiet. Erst durch diese Dilldorfer Internetseiten bin ich damals auf Dilldorf als Ort mit eigener langen Geschichte aufmerksam geworden, da sonst stets von Kupferdreh die Rede war und ist.

Mein Lieblingsplatz in Dilldorf befindet sich am Rehmanns Hof unterhalb der Flugschule. Dort steht man mitten im Grünen und hat bei klarem Wetter einen wunderschönen Blick über den Baldeneysee, den Stadtwald, Steele und Kray bis zur Schalke-Arena und noch weiter in Richtung Herten. Ich liebe solche Aussichtspunkte, von denen aus man auf Gegenden schauen kann, die sehr weit weg vom Standpunkt sind. Auch Spaziergänge mit Freunden und Bekannten habe ich schon an dieser Stelle vorbei geführt. Der schöne weite Blick begeistert einfach. 

Einen ähnlichen Ausblick hat man übrigens auch vom Pollen / Nierenhofer Straße. Aber dort befindet man sich schon auf Velberter Gebiet. Wenn man den Höhenunterschied bedenkt, ist es schon bemerkenswert, dass man vom 100 m tiefer liegenden Rehmanns Hof einen ähnlich weiten Ausblick wie von der Höhe des Pollen hat.

Neben meinem Lieblingsplatz gefällt mir die grüne Umgebung sehr. Asbachtal, Sollwiesenbusch und Priemberg ergeben eine schöne Runde, die ich direkt von zu Hause aus gehen kann. Einzig die Verbindung ins Kupferdreher Zentrum ist sowohl zu Fuß als auch motorisiert etwas umständlich. Aber damit kann ich leben.

Marc Mondorf

 

Ina Fischer

Ina Fischer war zu meiner Schulzeit an der Dilldorfschule – 50-er Jahre – Konrektorin, später folgte sie auf Maria Koch als Schulleiterin.
Sie wohnte an der Ludscheidtstraße und war Lehrerin mit Leib und Seele, aber vor allem war der Montessori-Zweig an der Schule ihr Verdienst. Damals gab es in Kupferdreh die "Pädagogische Akademie", an der Volksschullehrer ausgebildet wurden. Zusammen mit Helene Helmig, Direktorin der PA und begeisterte Montessori-Pädagogin (ihr Diplom erwarb sie in Rom bei Maria Montessori), vertrat Ina Fischer Idee und Methode Montessoris bei der Lehrerausbildung in Kupferdreh, und damit nicht alles Theorie blieb, wurde der Zweig in der Dilldorfschule errichtet (Klasse 1-4). Für uns Kinder gehörte es zum Schulleben, dass Ina Fischer mit Studierenden der PA in die Klasse kam.
Die Klassenräume waren so ausgestattet, wie ich es 20 Jahre später als Grundschullehrerin auch gerne gehabt hätte. Alles war – trotz knapper Mittel in der Nachkriegszeit – perfekt auf die Montessori-Methode zugeschnitten. Auch das ein Verdienst Ina Fischers.

Ina Fischer ist für mich immer noch das Idealbild einer Pädagogin und ich bin sicher, sie hat Dilldorf und der Dilldorfschule vieles gegeben.
Ein Bild des damaligen Kollegiums mit Ina Fischer (3. von links) finden Sie im Forum unter Dateien, Bilder.

Magdalena Reuter
(Als Mitarbeiterin von BFD ohne Preis)

 

Bürger für Dilldorf